Dez 28 2011
Geschäftszimmer über Jahreswechsel geschlossen
Der 1. FC Mönchengladbach wünscht allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012.

Das Geschäftszimmer bleibt bis einschließlich Mittwoch, den 11.01.2012 geschlossen.
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Dez 28 2011
Der 1. FC Mönchengladbach wünscht allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012.

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Dez 11 2011
Der dramatische Fall um den Bundesliga Schiedsrichter hat die Diskussion um einen respektvollen Umgang mit den Schiedsrichtern intensiviert und eine Debatte um gegenseitigen Respekt ausgelöst.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger: „Der Druck auf die Schiedsrichter, überhaupt im Leistungssport, ist aus unterschiedlichen Gründen unheimlich hoch. Und wir schaffen es einfach nicht, dies in eine richtige Balance zu bringen.“
Der DFB Ombudsmann Rainer Domberg ist der Ansicht, Schiedsrichter bräuchten mehr Anerkennung. „In 95% der Spiele, die sie leiten, ist ihre Leistung fehlerfrei.“ Das aktuelle Ereignis führt vielleicht zu etwas mehr Nachdenklichkeit.
Der DFB fordert ein neues Miteinander. Jeder, ob Spieler, Trainer, Betreuer, Offizieller Eltern oder Fan, muss seine Einstellung überdenken. „Man ist verärgert, wenn Fehlentscheidungen fallen, aber man muss aufpassen, nicht zu übertreiben.“
Schiedsrichter müssen auch mehr als fehlbare Menschen anstatt als „Pfeifmaschinen“ wahrgenommen werden.
Um Schiedsrichternachwuchs wird geworben u.a. mit folgenden Argumenten „Als Schiedsrichter hast Du viele Vorteile. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, dich persönlich weiterzuentwickeln, denn das Pfeifen fordert und fördert deine Teamfähigkeit, deine Stressbeständigkeit – in schwierigen Situationen gilt es cool zu bleiben – und dein Selbstbewusstsein“. Der Schiedsrichter muss dabei auch lernen, mit Kritik umzugehen.
„Ein Schiedsrichter braucht Mut und Entschlusskraft, Durchsetzungsfähigkeit sowie ein sicheres und korrektes Auftreten – gerade für junge Menschen also eine sinnvolle Tätigkeit, von der sie auch in anderen Lebensbereichen profitieren.“
“Die wahren Helden pfeifen auf Asche.” Ein Satz von Lutz Wagner, beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zuständig für die Arbeit an der Schiedsrichter-Basis. Lob tut da besonders gut, denn einfach haben es die Asche-Helden nicht immer: Sie werden von Spielern oder Zuschauern beleidigt, teilweise angegriffen. Der Job ist zeitaufwändig. Und: In den Amateurligen verdienen Schiris ein Bruchteil dessen, was die Unparteiischen in den Bundesligen bekommen. Es entsteht der Eindruck: Wer in den unteren Ligen pfeift, muss mit besonders viel Idealismus bei der Sache sein. Noch gibt es in Deutschland rund 78.000 Fußball-Schiedsrichter, doch DFB-Basismann Wagner klagt über fehlenden Nachwuchs.
Die Schiedsrichter bekommen vermehrt Aggressionen zu spüren. Die Qualität der Entgleisungen hat zugenommen. Laut unserem Verbandsschiedsrichterobmann Andreas Thiemann waren auch im Verbandsgebiet Niederrhein in der Spielzeit 2011/2012 bis Anfang November 11 Schiedsrichter betroffen (insgesamt gab es 25 Meldungen an den FVN, davon 18 wegen Gewalt). Dies sind zwar bei den vielen Spielen Einzelfälle – aber jeder Fall ist zu viel.
Diese Aggressionen sind ein allgemein gesellschaftliches Phänomen. Der Respekt vor sog. Respektspersonen wie Polizei, Lehrer, Pfarrer, aber auch Trainer/Übungsleiter etc. hat im Vergleich zu früher stark nachgelassen.
Hier sind im besonderen die Eltern, Trainer, Betreuer und Vereinsfunktionäre – gerade im Jugendbereich - gefragt, der Jugend sich positiv als Vorbild zu zeigen in Bezug auf Freundlichkeit, Achtung und Respekt voreinander, Gerechtigkeit, auch mal sich zu entschuldigen und einen eigenen Fehler zuzugeben, aber auch sportlichen und beruflichen Ehrgeiz und ehrenamtliches und soziales Engagement. Der Umgangston von außen zu den Schiedsrichtern muss besser werden.
Die Trainer, Betreuer und Eltern sollten dabei auch berücksichtigen, dass gerade im Jugendbereich auch junge Schiedsrichter eingesetzt werden, die noch nicht über viel Erfahrung verfügen, teilweise noch überfordert sind und genauso wie ihre Spieler bzw. Kinder das Fußballspielen, sie das Schiedsrichterhandwerk noch erlernen und sich weiter entwickeln müssen.
Besonders die unteren Leistungsklassen (sowohl im Jugend- als auch im Seniorenbereich) werden nicht von den absoluten Spitzenschiedsrichtern geleitet. Eine Mannschaft der Kreisliga B oder C darf nicht vergessen, dass sie selbst nur in der 10. bzw. 11. Spielklasse spielt.
Mit ihrem Fehlverhalten schaden sie sich nicht nur sich selbst, sondern auch der Mannschaft und dem Ansehen des Vereins, auf den je nach Vergehen erhebliche Kosten und Strafen zukommen können. Der Strafenkatalog für Vereine kann im Extremfall zu Geldstrafen bis 15.000,00 €, Spiele ohne Öffentlichkeit, Platzsperren und Punktabzug führen oder gar die Herabstufung in eine niedrigere Klasse zur Folge haben.
Natürlich sind Schiedsrichter keine „Herrgötter in Schwarz“. Auch sie tragen hin und wieder durch Fehlleistungen oder arrogantes Auftreten zur Unruhe bei.
Der 1.FC Mönchengladbach hat eine sehr große Fußballjugendabteilung, die mit ihren Mannschaften in allen Klassen vertreten ist. Wir FC-er sollten mit gutem Beispiel voran- und respektvoll und fair mit den Schiedsrichtern umgehen.
Beide brauchen sich, die Vereine und die Schiedsrichter, miteinander und nicht nebeneinander!
Gemeinsam geht`s leichter,
Fußball ist Klasse,
aber ohne Schiedsrichter geht es nicht!
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